Das Stuttgarter Profil

Alleinstellungsmerkmale

Der Studiengang der Geodäsie und Geoinformatik an der Universität Stuttgart ist seit dem Wintersemester 2002/2003 in der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie beheimatet. Damit ist eine in der deutschen Hochschullandschaft einmalige Konstellation entstanden. Die Kombination aus dem Fächerspektrum der Luft- und Raumfahrttechnik mit den Fachgebieten der Geodäsie, Navigation und Geo-Informationssysteme garantiert eine innovative und zukunftsorientierte Hochschulausbildung.

Satellitennavigation

Für die Satellitennavigation umkreist eine Vielzahl an Satelliten die Erde (Quelle: ESA)
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Studienstandortes Stuttgart ist das in Deutschland einmalig angesiedelte Institut für Navigation. Damit trägt die Ausbildung der Geodäsie und Geoinformatik der wachsenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Wichtigkeit hinsichtlich (automatischer) Ortung und Fahrzeugführung Rechnung.

Darüber hinaus bietet die Einbindung in eine Universität, die seit jeher stark ingenieurwissenschaftlich-technisch ausgerichtet ist, sowohl den hier tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als auch den Studierenden die Möglichkeit eines breiten Fächerspektrums mit vielen Kontakten zu anderen Disziplinen und zur Industrie.

Im Einzelnen lassen sich dem Stuttgarter Profil folgende Charakteristika zuordnen:

Internationalität

Der Studiengang Geodäsie und Geoinformatik pflegt schon seit vielen Jahren intensive Kontakte mit ausländischen Hochschulen, unter anderem in Kanada, Australien und Finnland. So besteht für Studierende die Möglichkeit, einen Teil ihres Studiums an der Universität Calgary zu absolvieren oder längere Auslandsaufenthalte zur Anfertigung von Bachelor- und/oder Masterarbeiten zu nutzen. Diese Aufenthalte können durch Förderprogramme unterstützt werden.

Die Teilnahme an studentischen Aktivitäten und Treffen im Rahmen von KonGeoS (Konferenz der GeodäsieStudierenden) oder IGSO (International Geodetic Student Organization) erlaubt den Blick über den Tellerrand der eigenen Universität ins benachbarte europäische und internationale Ausland. Engagierte Beteiligung in derartigen Organisationen macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch – quasi nebenher – die in der heutigen Berufswelt geforderten Soft-Skills zu erwerben. Im Dezember 2007 fand das ARGEOS Treffen in Stuttgart statt.

Kontakt zu internationalen Studierenden ist darüber hinaus durch die unmittelbare Nähe zum englischsprachigen Master-Studiengang Geomatics Engineering (kurz: GEOENGINE) gegeben.

Exkursionen

Im Rahmen der großen geodätischen Exkursion können nationale und internationale Einrichtungen und Firmen besichtigt und kennen gelernt werden. Exkursionsziele in den vergangenen Jahren waren mitunter Frankfurt, Darmstadt, Köln (2008), Potsdam, Dresden, Freiberg, Prag (2007), Weimar, Jena (2006), Hamburg, Kiel (2003), Toulouse, Barcelona (2001).

Auszeichnungen

Gute Leistung soll auch honoriert werden, das ist nicht erst im Beruf, sondern auch schon im Studium so. Daher werden alljährlich im Rahmen der Zeugnisübergabe der/die beste Absolvent/-in des Studienjahres mit dem Karl-Ramsayer-Preis und die beste Abschlussarbeit mit dem Preis der Freunde des Studiengangs Geodäsie und Geoinformatik an der Universität Stuttgart prämiert. Karl Ramsayer Karl Ramsayer, langjähriger Leiter des Geodätischen Instituts und Gründer des Instituts für Navigation

Institute

Gebäude Geschwister-Scholl-Straße 24D

Das Gebäude des Studiengangs auf dem Uni-Campus in der Stadtmitte
Der Studiengang der Geodäsie und Geoinformatik wird in Stuttgart von vier Instituten getragen:

Darüber hinaus werden weitere Lehrveranstaltungen von anderen Instituten innerhalb und außerhalb der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie wahrgenommen. Neben der Lehrtätigkeit beschäftigen sich die vier oben genannten Institute mit aktuellen Forschungsarbeiten. In die entsprechenden Projekte können sich auch Studierende einbringen, beispielsweise als wissenschaftliche Hilfskräfte oder im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten.